Unser Mehrfamilienhaus soll CO2-neutral, smart und rückbaubar sein: ein Positivbeispiel für zukunftsfähigen Wohnungsbau. Dafür ist Holz der ideale Werkstoff. Er ist nachwachsend, kann gut Lasten aufnehmen, wärmedämmend, trägt positiv zum Raumklima bei, ist CO2-Speicher und wiederverwertbar. All diese positiven Eigenschaften wollen wir nutzen. Wände und Decken sind Massivholz. Das besondere dabei, alle Holzbauteile sind leimfrei und nur durch Holzschrauben und einer speziellen Stecktechnik miteinander verbunden. Durch die Verwendung von ca. 331 m³ Massivholz, werden durch Z.Wo+ ca. 662 Tonnen CO2-Emissionen reduziert. Das entspricht dem Äquivalent von 441 Jahren PKW-Nutzung bei 11.400 km Jahreslaufleistung und 1,5 Tonnen CO2 Emissionen pro Jahr.
Wir möchten einen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas in der Stadt leisten und planen zusätzlich zur Dachbegrünung eine großflächige Fassadenbegrünung auf der Straßenseite. Sommerliche Überhitzung in Städten ist ein Problem. Tagsüber nicht verschattete Bauteile geben nachts Wärmeenergie ab. Begrünte Flächen verringern diesen Wärmeinseleffekt. Die Bepflanzung bindet Staub und Schmutzpartikel und verbessert die Luftqualität der Umgebung durch Aufnahme und Wandel von CO2. Zudem bildet sie einen Lebensraum für Insekten und Kleintiere.
Grundlage unseres Gebäudes ist die Vorgabe eines klaren statischen Systems. Durch einfaches Einziehen oder Entfernen von Trockenbauwänden können unterschiedliche Raumnutzungen untergebracht werden und sogar die Wohnungsgrößen sind anpassbar an den Bedarf der Bauherren. Aktuell besteht unsere Baugruppe aus vielen jungen Familien. Heißt große Wohnungen durch erhöhten Schlafzimmerbedarf. Wenn die Kinder aus dem Haus sind gibt es die Möglichkeit Teile der Wohnungen nachträglich abzutrennen. Hat den Vorteil, dass im städtischen Raum in dem Wohnraum knapp ist, die bebauten Flächen besser ausgenutzt werden können und es gleichzeitig möglich ist, den eigenen CO2-Fußabdurck und Flächenbedarf möglichst gering zu halten.
Unser Wunsch ist es in einer Nachbarschaft mit starkem Gemeinschaftsgefühl zu leben. Deshalb sind Begegnungsflächen ein wichtiger Teil unseres Projekts. Für die Öffentlichkeit und Nachbarschaft entsteht eine Begegnungszone mit Sitzmöglichkeit und Aufbewahrungsmöglichkeit von Gegenständen zum fairen Teilen. Mittels eines Geben- und Nehmen- Regals sowie eines schwarzen Brettes wollen wir über unsere Wohngemeinschaft hinaus Aktivitäten und Güter austauschen. Für die Baugemeinschaft entstehen weitere gemeinsame Nutzungsflächen. Ein Gemeinschaftsraum, eine Holzwerkstattund eine Dachterrasse mit urban gardening. Das Dach erhält eine extensive Begrünung, mit intensiver Begrünung in 16 Pflanzkübeln.
Urban Gardening
Das Dach wird begrünt und genutzt. So geben wir überbaute Fläche teilweise an die Natur zurück.
Gemeinschaftsraum
Ein Raum für gemeinsame Aktivitäten und Feste.
Holzwerkstatt
Zum Heimwerkern und kreativ sein.
FAIRteiler
In der Sockelzone des Gebäudes warten Sitzgelegenheiten und ein Geben-/Nehmen-Regal zum Austausch von Gütern.
Urban Gardening
Das Dach wird begrünt und genutzt. So geben wir überbaute Fläche teilweise an die Natur zurück.
Gemeinschaftsraum
Ein Raum für gemeinsame Aktivitäten und Feste.
Holzwerkstatt
Zum Heimwerkern und kreativ sein.
FAIRteiler
In der Sockelzone des Gebäudes warten Sitzgelegenheiten und ein Geben-/Nehmen-Regal zum Austausch von Gütern.